21.07.2014

Linde-Schwergewicht im Zeitraffer

Spektakulärer Schwergutumschlag im bayernhafen Passau

Eine Video-Dokumentation zeigt im Zeitraffer die spektakuläre Verladung einer rund 27 Meter langen Linde-Coldbox im bayernhafen Passau. Mit den Umschlagmöglichkeiten für schwere und sperrige Güter tragen die bayernhafen-Standorte wesentlich zur Standortsicherung des Anlagenbaus in Bayern bei.

Dieses Schwergewicht war über 27 Meter lang, circa sechs Meter breit und rund fünf Meter hoch. Wie es im bayernhafen Passau präzise ins Binnenschiff verladen wurde, zeigt im Zeitraffer das 40-Sekunden-Video.

Bei dem Schwergewicht handelte es sich um eine so genannte Coldbox, die Ende Juni  im bayernhafen Passau für den Technologiekonzern The Linde Group verladen wurde. Die Coldbox besteht aus Wärmetauschern mit Verrohrungen sowie weiteren Prozesskomponenten für eine Ammoniak-Anlage zur Düngemittelherstellung. Der Umschlag der rund 150 t schweren Anlage von Land ins Binnenschiff wurde mit mobilen Autokränen ausgeführt. Per Binnenschiff ging es über Donau, Main-Donau-Kanal und Rhein zum rund 1.200 Kilometer entfernten Seehafen Rotterdam - und von dort weiter auf dem Seeweg nach Indonesion.

Am gleichen Tag wurde noch ein über 80 Tonnen schwerer Preecoler in ein Binnenschiff verladen. Der 20 Meter lange Wärmetauscher war für China bestimmt, dort wird er in eine Anlage zur Verflüssigung von Erdgas eingebaut.

Gefertigt wurden die Anlagen im circa 90 Kilometer östlich von München gelegenen Linde-Werk in Schalchen. Zwei Schwerlastfahrzeuge mit 64 bzw. 29 Metern Länge transportierten die Anlagenteile zum bayernhafen Passau, der Teil der bayernhafen Gruppe ist. Mit den Umschlagmöglichkeiten für schwere und sperrige Güter tragen die sechs bayernhafen-Standorte wesentlich zur Standortsicherung des Anlagenbaus in Bayern bei.

 

Tor zur Welt für den bayerischen Anlagenbau: Der im Linde-Werk Schalchen hergestellte Precooler wird über den bayernhafen Passau auf die Reise um die halbe Welt geschickt. Per Binnenschiff ging es über Donau, Main-Donau-Kanal und Rhein zum rund 1.200 Kilometer entfernten Seehafen Rotterdam - und von dort weiter auf dem Seeweg nach China.
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