30.06.2017

Konzeptstudie „Leben mit dem Wasser“ für Passau-Racklau

Die Planungen für den „Winterhafen Racklau“ wurden Ende Mai vorgestellt. V.l.n.r. Wirtschaftsreferent Werner Lang, Bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, Oberbürgermeister Jürgen Dupper (Bildquelle: Stadt Passau)

Passau, 30.06.2017 - Die Planungen für den „Winterhafen Racklau“ stellten Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann Ende Mai vor. Die Konzeptstudie „Leben mit dem Wasser“ sieht eine Nutzung im Bereich Tourismus und Freizeit vor und berücksichtigt die Hochwasser-Gegebenheiten des Standorts.

Angestrebt werden Anlegestellen für vier bis fünf Kreuzfahrtschiffe und ein Terminalgebäude. Das Konzept sieht desweiteren schwimmende Ferienhäuser, sogenannte „floating houses“ vor. Im Gespräch sind auch Stelzen- und Aquahäuser, Anlegestellen für Hausboote und Wassertaxi sowie Stellplätze für Wohnmobile. Die Infrastruktur für die Wasserrettungsdienste soll erhalten bleiben.

In der Vergangenheit mussten aufgrund der hohen Nachfrage in Passau Veranstalter von Flusskreuzfahrten zum Teil auf nahe gelegene Anlegestellen in Österreich ausweichen. Seit Ende 2015 können Hotelschiffe auch im bayernhafen Passau-Racklau anlegen.

Ideale Voraussetzungen für den Güterumschlag per Binnenschiff, Bahn und Lkw bietet der 2009 neu eröffnete bayernhafen-Standort in Passau-Schalding. Um alle Kundenbedürfnisse und -anforderungen noch besser in den Betriebsabläufen und den Dienstleistungen berücksichtigen zu können, führt die bayernhafen Gruppe derzeit ein Interessenbekundungsverfahren durch.

Die Konzeptstudie „Leben mit dem Wasser“ für den Hafen Passau-Racklau
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